Röntgenstrahlen

BEHANDLUNG VON CRANIOMANDIBULÄREN DYSFUNKTIONEN (CMD)

Mindestens 10% aller neuen Patienten einer zahnärztlichen Praxis weisen Symptome einer CMD auf.

Chronische Schmerzsyndrome, wie chronische Kopfschmerz, Schmerz in den Kopf-Gesichts- und Wirbelsäulenbereich, atypischer Gesichtsschmerz bis hin zu Dysfunktionen im Beckenboden sind vielfach kombiniert mit Fehlfunktionen und / oder Schmerzen im Kiefergelenk.

 

Leichte Anzeichnen bei 50-70% aller Patienten, 10% sind behandlungswürdig.

Typische Symptome für craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) können beispielsweise sein:

 

  • Kopfschmerzen

  • Zahnschmerzen beim Zubeißen

  • Zahnschmerzen bei heißer und kalter Nahrung

  • Knack- und Reibegeräusche im Kiefergelenk

  • Druckschmerzen am Kiefergelenk

  • Verspannungen im Hals- und Nackenbereich

  • Bewegungseinschränkungen beim Öffnen des Mundes

  • Ausstrahlende Schmerzen im Gesichts- und Kopfbereich

  • Muskelverspannungen an den Kiefergelenken und am Kehlkopf (was zu Heiserkeit führen kann)

  • Tinnitus (Ohrgeräusche)

 

Wodurch wird die Funktion gestört?

Der falsche Biss

Durch Zahnlücken, schiefe oder erkrankte Zähne, unsachgemäße Kronen, Brücken und Prothesen, Wachstumsstörungen oder auch unliebsame Gewohnheiten wie Zungenpressen, Zähne knirschen oder pressen während der Nacht etc. entstehen Fehlkontakte und Fehlbelastungen. Diese wiederum können zu Reaktionen der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur in Form von schmerzhaften Verspannungen führen.

 

Die Psyche

Wenn der Mensch den Druck, den er täglich erfährt, nicht an seine Quelle zurückgeben kann, kompensiert der Mensch – und jeder kompensiert anders. Es entwickeln sich Bluthochdruck, Verspannungen im Rücken, graue Haare, Hautausschläge, Magen- oder Verdauungsstörungen etc. und mancher beginnt eben mit den Zähnen zu knirschen oder zu pressen.

 

Wir sind Physiotherapeuten, aber nicht Psychotherapeuten, daher können wir nur die Symptome, die Auswirkungen einer psychischen Belastung auf das Kau-Organ mildern. Das geht naturgemäß nicht an die Ursachen, hilft aber sehr viel im Alltagsleben.

 

Mancher trainiert seine Kaumuskulatur so extrem, dass sein Gesicht eine andere Form bekommt. Mit so übertrainierten Muskeln können die Zähne in kurzer Zeit in einigen Fällen fünf oder mehr Millimeter „abgekaut werden“.

 

Hier können wir helfen!

 

Diagnose und Therapie

Wir untersuchen all unsere Patienten schon bei der Erstuntersuchung genau auf Funktionsstörungen und ihren Zusammenhang mit anderen Symptomen. Alle für die Kaufunktion relevanten Parameter werden überprüft und bewertet.

 

Durch unsere Erfahrung in der CMD-Behandlung erkennen wir schnell und sicher, wo das Problem liegt.

 

Werden wir fündig, dann werden die Funktionsstörungen vor Behandlungsbeginn bzw. behandlungsbegleitend korrigiert. Wir gehen kein Risiko ein. Wir wollen für Sie ein schmerzfreies und funktionell optimales Ergebnis.